{"id":3511,"date":"2024-05-14T14:12:31","date_gmt":"2024-05-14T12:12:31","guid":{"rendered":"https:\/\/wirinsulaner.de\/?p=3511"},"modified":"2024-05-14T14:12:31","modified_gmt":"2024-05-14T12:12:31","slug":"ein-apfel-faellt-nicht-weit-vom-stamm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirinsulaner.de\/?p=3511","title":{"rendered":"Ein Apfel f\u00e4llt nicht weit vom Stamm"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.22.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.22.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.22.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_image src=&#8220;https:\/\/wirinsulaner.de\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/Haferkorn-3&#8211;e1715687439773.jpg&#8220; _builder_version=&#8220;4.25.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; title_text=&#8220;Inge Haferkorn, wie man sie kannte.&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_image][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.25.1&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p><em>Inge Haferkorn, wie man sie kannte.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Die Geschichte von Inge Haferkorn und ihrem Laden<\/strong><\/em>:<\/p>\n<h1>Ein Apfel f\u00e4llt nicht weit vom Stamm <\/h1>\n<p>Der rote Apfel bleibt und ist ein Markenzeichen f\u00fcr gute Qualit\u00e4t und liebevoll ausgesuchte Waren \u00bbMade in Europe\u00ab, die dem Laden in Oldsum einen ganz besonderen Charme verleihen. Auch nachdem Inge Haferkorn gestorben ist. Sowohl das Gesch\u00e4ft als auch das Caf\u00e9 \u00bbIm Apfelgarten\u00ab bieten weiterhin ein besonderes Einkaufs- und Genusserlebnis. Es ist also klar, dass der rote Apfel nicht weit vom Stamm f\u00e4llt, und der Laden im Familienbesitz bleibt und von der Familie weitergef\u00fchrt wird.<br \/>Inge Haferkorn, eine bemerkenswerte Wahl-F\u00f6hrerin, die nicht nur einen Laden in Oldsum betrieb, sondern auch ein bewegtes Leben f\u00fchrte, verstarb am 19. Dezember 2023. <br \/>Geboren wurde sie am 19. Juli 1937 in Tilsit in Ostpreu\u00dfen. Ihre Eltern waren selbstst\u00e4ndige Unternehmer und betrieben eine W\u00e4scherei. Ihre sorglose, beh\u00fctete Kindheit endete 1944 mit der Flucht aus Ostpreu\u00dfen vor der heranr\u00fcckenden roten Armee.<br \/>Der Weg f\u00fchrte Sie \u00fcber viele Stationen vom \u00e4u\u00dfersten Osten bis in den \u00e4u\u00dfersten Westen Deutschlands. Sp\u00e4ter wurde in der Familie schmunzelnd gesagt: \u00bbWir haben uns durch ganz Deutschland gewaschen\u00ab.<br \/>Insgesamt wechselte Inge Haferkorn in zw\u00f6lf Schuljahren 13 Mal die Schule. Im Rheinland erwarb sie dann ihren Gesellenbrief im W\u00e4sche- und Pl\u00e4ttehandwerk und entschied sich f\u00fcr eine weitere Ausbildung als Erzieherin. Dabei zeigte sie eine besondere Begabung zum Geschichtenerz\u00e4hlen und im Umgang mit \u00e4lteren und herausfordernden Kindern.<br \/>Sie lernte ihren Mann in W\u00fcrzburg kennen und entschied sich dazu, ihre Arbeit in einem K\u00f6lner Kinderheim aufzugeben. Ihre beiden Kinder Sebastian und Barbara wurden schlie\u00dflich in Speyer geboren. <br \/>Inge Haferkorns Geschichte nimmt eine Wendung, als sie ab 1968 ihre Eltern regelm\u00e4\u00dfig mit ihren beiden Kindern auf F\u00f6hr im Sommer besucht. Nach \u00fcber einem Jahrzehnt erwirbt die Familie schlie\u00dflich ein Haus in Oldsum, umgeben von einem malerischen Apfelgarten, der den Grundstein f\u00fcr ihr zuk\u00fcnftiges Leben legen sollte. Dieser Ort wurde zu ihrem Zufluchtsort, und sp\u00e4ter zu einer neuen Heimat.<\/p>\n<p>1971 kehrte die Familie nach Viersen im Rheinland zur\u00fcck. Dort begann Inge Haferkorn kreativ Wickelr\u00f6cke und Boleros f\u00fcr Bekannte zu n\u00e4hen. Dies entwickelte sich schnell zu einem florierenden Betrieb, der schlie\u00dflich 14 N\u00e4herinnen besch\u00e4ftigte und \u00fcber 100 Gesch\u00e4fte deutschlandweit belieferte.<br \/>1978 er\u00f6ffnete Inge nun Ihren eigenen Laden auf F\u00f6hr und zog 1989 fest auf die Insel. Der Laden war bald zu klein. 1994 wurde die Scheune des Hauses ausgebaut: W\u00e4hrend Inge durch den Neubau Ihren Laden erweiterte, gestaltete ihre Tochter Barbara mit ihrem Mann den anderen Teil der Scheune zum Caf\u00e9 \u00bbIm Apfelgarten\u00ab um. <br \/>Als eine bekannten Computerfirma versuchte, das Logo gerichtlich anzufechten, weil es ihrem ber\u00fchmten Apfel \u00e4hnelte, war Inge unbeeindruckt. Sie erz\u00e4hlte gerne mit einem Augenzwinkern, wie sie das Apfellogo f\u00fcr ihre Bekleidungsfirma schon Jahre zuvor angemeldet hatte, lange bevor der Technologieriese dar\u00fcber nachdachte.<\/p>\n<p>Dies ist eine von viele Geschichten, die Inge Haferkorn aus Ihrem Leben zu erz\u00e4hlen wusste. Einige Geschichten hat sie in Ihren drei B\u00e4nden \u00bbWo Sonne und Wind Freunde sind\u00ab festgehalten, die von der F\u00f6hrer K\u00fcnstlerin Maggie Fischer auf ihre einzigartig sch\u00f6ne Art und Weise illustriert worden sind. Man kann also noch vieles nachlesen.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der rote Apfel bleibt und ist ein Markenzeichen f\u00fcr gute Qualit\u00e4t und liebevoll ausgesuchte Waren \u00bbMade in Europe\u00ab, die dem Laden in Oldsum einen ganz besonderen Charme verleihen. Auch nachdem Inge Haferkorn gestorben ist. Sowohl das Gesch\u00e4ft als auch das Caf\u00e9 \u00bbIm Apfelgarten\u00ab bieten weiterhin ein besonderes Einkaufs- und Genusserlebnis. 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