{"id":5446,"date":"2025-07-08T12:08:00","date_gmt":"2025-07-08T10:08:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirinsulaner.de\/?p=5446"},"modified":"2025-07-04T09:16:52","modified_gmt":"2025-07-04T07:16:52","slug":"praktika-im-handwerk-jetzt-mit-praemie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirinsulaner.de\/?p=5446","title":{"rendered":"Praktika im Handwerk \u2013 jetzt mit Pr\u00e4mie"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_column _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; type=&#8220;4_4&#8243; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p><em>Ben Willmann macht bei \u00bbVW Economy Service Kornkoog\u00ab eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker.<\/em><\/p>\n<p>Der Fachkr\u00e4ftemangel ist allgegenw\u00e4rtig, auch auf der Insel. W\u00e4hrend viele Branchen h\u00e4nderingend nach qualifiziertem Personal suchen, bietet eine traditionelle S\u00e4ule der Wirtschaft eine \u00fcberraschend moderne und vielversprechende Antwort: Das Handwerk. Wir haben mit Auszubildenden gesprochen, warum sie sich f\u00fcr einen Handwerksberuf entschieden haben. Und was ihnen bei der Entscheidungsfindung geholfen hat.<br \/>Oft ist es ein Praktikum, das mehr ist als nur ein Hineinschnuppern. Man packt mit an und bekommt ein realistisches Bild davon, was die Ausbildung und der sp\u00e4tere Beruf mit sich bringen: Ob als B\u00e4cker, Maurer, Elektroniker, Tischler, Zimmerer, Anlagenmechaniker oder Kfz-Mechatroniker.<\/p>\n<p>Das Handwerk war und ist immer noch gefragt. Doch wer an das Handwerk denkt, hat oft das Bild vom staubigen Blaumann und schwerer, monotoner Arbeit vor Augen. Doch diese Vorstellung geh\u00f6rt l\u00e4ngst der Vergangenheit an. Das moderne Handwerk ist digital, innovativ und bietet jungen Menschen beste Zukunftsperspektiven. Die Handwerkskammer Flensburg, die Kreishandwerkerschaft Nordfriesland und die Agentur f\u00fcr Arbeit arbeiten intensiv daran, sie f\u00fcr eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern. Ein Praktikum im Handwerk ist daf\u00fcr die beste Voraussetzung. Auch das Land Schleswig-Holstein hat erkannt, wie wichtig Praktika f\u00fcr die Berufsorientierung sind, und unterst\u00fctzt Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit einer attraktiven Pr\u00e4mie.<\/p>\n<p>Wer seine Ferien nutzt, um mindestens f\u00fcnf Tage lang einen Handwerksbetrieb kennenzulernen, kann sich eine Praktikumspr\u00e4mie von 120 Euro sichern. Man bekommt dabei nicht nur Einblicke in einen potenziellen Ausbildungsberuf, sondern wird f\u00fcr sein Engagement auch finanziell belohnt. Eine gute M\u00f6glichkeit also, sein Taschengeld aufzubessern und gleichzeitig etwas Sinnvolles f\u00fcr seine berufliche Zukunft zu tun.<br \/>\u00bbWIR Insulaner\u00ab wollte einmal von Auszubildenden im F\u00f6hrer Handwerk wissen, ob und wie ein Praktikum die Entscheidung f\u00fcr ihren Beruf ma\u00dfgeblich beeinflusst hat.<br \/><strong>Ben Willmann<\/strong> (18) ist beim \u00bbVW Economy Service Kornkoog\u00ab in Wyk im dritten Ausbildungsjahr. Wie er sich erinnert, wollte er schon immer etwas mit Autos machen. Zuvor schnupperte er aber in seinem Ausbildungsbetrieb in einem zweiw\u00f6chigen Praktikum in den Beruf des Kfz-Mechatronikers hinein. Er wollte einmal erfahren, was im \u00bbTagesgesch\u00e4ft\u00ab alles auf ihn zukommt, ob diese Berufswahl auch wirklich die richtige f\u00fcr ihn ist. Direkt nach dem Praktikum war das f\u00fcr ihn klar. Seine Entscheidung hat er bis heute nicht bereut. Vielmehr sieht er seine Zukunft nicht nur als Geselle, sondern will sich weiterbilden und vielleicht auch einmal den Meisterbrief erwerben.<br \/>Heizung, Sanit\u00e4r und Solar: Das sind die Schwerpunkte eines Anlagenmechanikers. Zwei Auszubildende und ein Praktikant sind derzeit bei der Bohn Haustechnik GmbH in Wyk besch\u00e4ftigt. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Rochus von St\u00fclpnagel w\u00fcrde gern mehr junge Leute ausbilden, es fehlt aber an Bewerbungen. \u00bbFr\u00fcher hatten wir in jedem Ausbildungsjahr mindestens einen Auszubildenden\u00ab, erkl\u00e4rt er.<br \/>Bevor Jeppe Milarch (16) bei \u00bbBohn Haustechnik\u00ab seine Ausbildung begann, hat er Schul- und auch Ferienpraktika absolviert, unter anderem als Lagerist und Tischler. Der Beruf des Anlagenmechanikers passt f\u00fcr ihn aber einfach. Das hat er in einem weiteren Praktikum herausgefunden. \u00bbSchon mein Opa war Klempner\u00ab, sagt er und f\u00fcgt hinzu, dass Handwerker immer gebraucht werden. Ein Handwerksberuf bedeutet f\u00fcr ihn deshalb Sicherheit f\u00fcr die berufliche Zukunft.<br \/><strong>Oliver Richter<\/strong> (21) kommt aus der N\u00e4he von Leipzig und ist im zweiten Ausbildungsjahr. In seinem ersten Beruf war er Maschinenf\u00fchrer in einem Industriebetrieb. Doch das war ihm zu eint\u00f6nig, weshalb ihn sein Weg zu \u00bbBohn Haustechnik\u00ab, wo auch sein Vater arbeitet, nach F\u00f6hr f\u00fchrte. Hier wollte er in einem zweiw\u00f6chigen Praktikum herausfinden, ob der Anlagenmechaniker etwas f\u00fcr ihn ist. Das war der Fall, weshalb er auch nach seiner Ausbildung in diesem Beruf bleiben will.<br \/><strong>Curtis Below<\/strong> (16) macht gerade ein Jahrespraktikum in vier Handwerksbetrieben, das auch von Firmen auf F\u00f6hr angeboten und mit 400 Euro pro Monat entlohnt wird. Er war schon bei \u00bbMaler Brodersen\u00ab in Alkersum, bei \u00bbRechert Elektrotechnik\u00ab in Wyk und in der \u00bbTischlerei M.Jensen\u00ab in Alkersum \u2013 und ist jetzt bei \u00bbBohn Haustechnik\u00ab. Jetzt schwankt er zwischen zwei Berufen, zwischen dem des Malers und des Anlagenmechanikers. In beiden Betrieben k\u00f6nnte er auch eine Ausbildung beginnen.<br \/>In der Bauunternehmen Helmut Brodersen GmbH, bei ihrem Vater Frank Brodersen, ist <strong>Yorke Bodersen<\/strong> (17) im ersten Ausbildungsjahr als Maurerin. Mit ihr sind es in diesem Unternehmen drei Azubis, zwei im ersten und einer im dritten Ausbildungsjahr. \u00bbDas sind heutzutage allgemein viel zu wenig\u00ab, so Frank Brodersen. Gern w\u00fcrde man in jedem Jahr mindestens einen Auszubildenden haben \u2013 wie in fr\u00fcheren Zeiten<br \/>Vor ihrer Berufswahl hat Yorke Brodersen verschiedene Berufspraktika gemacht und wollte eigentlich Fliesenlegerin werden. Zwar gibt es jetzt im v\u00e4terlichen Betrieb einen Fliesenleger, doch damals war das auf F\u00f6hr nicht m\u00f6glich. Weshalb die 17-J\u00e4hrige die Ausbildung zur Maurerin begann \u2013 und auf jeden Fall abschlie\u00dfen will. Danach strebt sie ihre zweite Ausbildung als Fliesenlegerin an und ben\u00f6tigt daf\u00fcr nur zwei Jahre, weil die Ausbildung zum Maurer und Fliesenleger im ersten Jahr die gleiche ist.<br \/>Yorke Brodersen nimmt an der \u00fcberbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (\u00dcLU) der Kreishandwerkerschaft teil. Diese spielt eine entscheidende Rolle in der Ausbildung unter anderem zum Maurer oder Zimmerer. In der \u00dcLU lernt man zum Beispiel spezielle Techniken im Mauerwerksbau, die im Betrieb nicht t\u00e4glich angewendet werden, aber wichtig f\u00fcr die Gesellenpr\u00fcfung sind. Ge\u00fcbt wird auch der Umgang mit verschiedenen Kran- und Hebesystemen, was auf den Baustellen aus Sicherheitsgr\u00fcnden oft nicht so intensiv m\u00f6glich ist.<br \/>Ob Tischler, Zimmerer oder Dachdecker: In allen drei Berufen wird bei Zimmerermeister Tade Hassold in Oldsum ausgebildet. Zwei Auszubildende gibt es derzeit, einen Tischler und einen Zimmerer. Zwei Auszubildende kommen in der Zimmerei jetzt hinzu. Beide haben zuvor ein Ferienpraktikum gemacht, der eine zwei und der andere eine Woche \u2013 bis die Entscheidung gefallen war.<br \/>Schon der Vater, Opa und Uropa von <strong>Martin Martinen<\/strong> (18) waren Tischler. Nachdem der Amrumer zuvor unter anderem in einem Fahrradverleih arbeitete, wollte auch er in einem Praktikum in den Osterferien diesen Beruf einmal kennenlernen. Danach stand f\u00fcr ihn fest, dass auch er Tischler werden wollte. Nun ist er bei Tade Hassold im zweiten Ausbildungsjahr. Und ist sehr froh dar\u00fcber, dass er diese Entscheidung getroffen hat. In diesem Beruf sieht er seine berufliche Zukunft.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_gallery _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; gallery_ids=&#8220;5418,5420,5427,5421&#8243; show_title_and_caption=&#8220;off&#8220; show_pagination=&#8220;off&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_gallery][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Handwerk war und ist immer noch gefragt. Doch wer an das Handwerk denkt, hat oft das Bild vom staubigen Blaumann und schwerer, monotoner Arbeit vor Augen. Doch diese Vorstellung geh\u00f6rt l\u00e4ngst der Vergangenheit an. Das moderne Handwerk ist digital, innovativ und bietet jungen Menschen beste Zukunftsperspektiven. 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