{"id":7242,"date":"2026-08-11T12:16:00","date_gmt":"2026-08-11T10:16:00","guid":{"rendered":"https:\/\/wirinsulaner.de\/?p=7242"},"modified":"2026-08-06T12:26:18","modified_gmt":"2026-08-06T10:26:18","slug":"guele-guele-und-tschuess-opa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wirinsulaner.de\/?p=7242","title":{"rendered":"G\u00fcle, g\u00fcle und tsch\u00fcss Opa"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_column _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; type=&#8220;4_4&#8243; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.7&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; theme_builder_area=&#8220;post_content&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p><em>Yusuf Karatas wie man ihn kennt.<\/em><\/p>\n<p>Malatya in Ostanatolien gilt weltweit als Zentrum des Aprikosenanbaus. Dort ist Yusuf Karatas am 1. M\u00e4rz 1941 geboren. 1974 kam er mit seiner Ehefrau Fadime und seinem j\u00fcngsten Sohn Veli nach F\u00f6hr, um in seinem Beruf als Koch damals bei C\u00e4cilia und Rolf Andresen im Restaurant \u00bbAlt Wyk\u00ab zu arbeiten. Die zwei \u00e4lteren S\u00f6hne blieben anfangs bei den Gro\u00dfeltern in der T\u00fcrkei, um erst einmal abzuwarten, ob das mit dem Leben und Arbeiten in Deutschland und auf der Insel F\u00f6hr auch gut geht. Das war aber keine Frage, denn wegen seiner sympathischen Art wurde Yusuf Karatas schnell bei allen beliebt und auf der Insel heimisch. Die zwei \u00e4lteren S\u00f6hne kamen kurzfristig nach und gingen auf der Insel zur Schule. Nun ist Yusuf Karatas im Alter von 85 gestorben und hinterl\u00e4sst auf F\u00f6hr und in Hamburg seine Ehefrau Fadime, seine drei S\u00f6hne mit ihren Partnerinnen, acht Enkelkinder und eine Urenkelin. Am 13. August ist im engsten Familienkreis Seebestattung.<\/p>\n<p>Yusuf Karatas kann bestimmt als ein F\u00f6hrer Original bezeichnet werden. Wie es schien, war er immer bester Laune und nie um eine kesse Antwort verlegen. Damals, als er in der ehemaligen Sportsbar \u00bbBlack Pearl\u00ab am S\u00fcdstrand bei seinem Sohn Veli arbeitete und gefragt wurde, wer er denn sei, antwortete er auf seine bekannt frohe Weise immer nur \u00bbich bin Opa\u00ab. Und das blieb er fortan f\u00fcr alle, und das stand auch auf seiner Cappy, die er immer trug: \u00bbOpa 007\u00ab. <br \/>Opa hat in seinem F\u00f6hrer Berufsleben in verschiedenen Betrieben immer in der Gastronomie gearbeitet. 1991 machte er sich selbstst\u00e4ndig und \u00fcbernahm bis 1998 das Caf\u00e9 und Restaurant \u00bbAm Flugplatz\u00ab. An seiner Seite seine Frau, die ihm neben ihrer eigenen Arbeit half. Sie war es auch, die zuerst nach Deutschland gekommen war, und zwar nach N\u00fcrnberg zur Schleswag. Wo sie gefragt wurde, ob sie Interesse habe, im Haus Meinert, dem damaligen Erholungsheim des Unternehmens in Wyk auf F\u00f6hr, zu arbeiten. Was sie auch tat. So kam die ganze Familie auf die Insel \u2013 und blieb.<\/p>\n<p>Zuletzt arbeitete Opa als Minijobber in der K\u00fcche des Hotels \u00bbUpstalsboom\u00ab, worauf er m\u00e4chtig stolz war, wie Veli Karatas \u00bbWIR Insulaner\u00ab erz\u00e4hlte. Zur Arbeit kam er wie gewohnt mit dem Fahrrad. Was ihm aber immer schwerer fiel. Weshalb er von seinen S\u00f6hnen ein E-Bike geschenkt bekam. Hatte er vor zwei Jahren bereits einen Herzinfarkt, machte ihm sein Herz zuletzt immer mehr Schwierigkeiten. Weswegen er ins Krankenhaus kam und dort friedlich einschlief. G\u00fcle, g\u00fcle und tsch\u00fcss Opa.<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Malatya in Ostanatolien gilt weltweit als Zentrum des Aprikosenanbaus. Dort ist Yusuf Karatas am 1. 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