Florentin Schön (mi.) mit Leif Jensen (li.) und Lennox Both
Padel ist eine Mischung aus Tennis und Squash. Nun kann man dieses besonders in Spanien und Südamerika weitverbreitete Rückschlagspiel, das sich mittlerweile ebenfalls in Deutschland zu einer Trend-Sportart entwickelt hat, auch in Wyk spielen. Denn Florentin Schön, ein Hamburger Immobilienprojektentwickler mit Zweitwohnsitz auf Föhr, ist ein leidenschaftlicher Padel-Spieler, der diese Sportart jetzt auf die Insel holte. Dafür schaute er sich nach einem geeigneten Standort um und wurde im »Greenpark Föhr« am Hemkweg in Wyk fündig. In Kooperation mit dem renommierten Courthersteller »Padel Galis«, der auch die Padel-Tour mit Profispielern ausstattet, schuf er in der gelben »Greenpark«-Halle zwei Courts für »Rally Padel Föhr«. Am Schnupper- und Eröffnungstag im Rahmen des »Greenpark«-Winterevents waren diese sofort belegt gewesen und das Padel-Tennis mit großer Begeisterung gespielt und angenommen worden.
Zur Eröffnung der Padel-Courts waren auch einige Föhrer Tennisspieler dabei, um mitzuspielen und andere Spieler anzuleiten – wie Lennox Both. Er studiert in Hamburg Immobilienwirtschaft, spielt in der Hansestadt Tennis und nimmt nach Möglichkeit auch am Punktspielbetrieb der Tennissparte im Wyker Turnerbund (WTB) teil. Der Wyker Leif Jensen ist in Hamburg Tennistrainer, besitzt außerdem die Padellizenz und gibt Padeltraining. In der Altersklasse Herren 35 spielt er beim Club an der Alster in der 1. Bundesliga Padel und kam mit seinem Team beim Final Eight unter 16 Mannschaften auf den fünften Platz. Sowohl Leif Jensen als auch Lennox Both bestätigten, dass es ziemlich schnell gehe, den Sport zu lernen bis er Spaß mache. Je nach Fähigkeit – ob man 5 oder 95 Jahre alt sei.
Es gibt auch Single-Pätze, Padel wird aber grundsätzlich immer im Doppel (zwei gegen zwei) auf einem Court mit Glaswänden gespielt, wobei der Ball nach dem Aufprall auch von den Wänden zurückgespielt werden darf, wodurch lange Ballwechsel entstehen können. Über einen an der Tür vorhandenen QR-Code gelangt man zur Padel-App »playtomic« und darüber dann zu »Rally Padel Föhr«. Und zur Buchung für mindestens ein bis eineinhalb Stunden oder auch für zehn Tage. Es gibt Leihschläger und Bälle und einen Automaten für Zubehör und Getränke – und später auch einmal eine Lounge für Events. Womöglich für Spiele einer Föhrer Mannschaft, die mit einem Padel-Club in der Padelliga spielen – wie Florentin Schön hofft.