Will ein bereits gutes Haus weiterentwickeln: Philipp Lennartz.

»Es ist ein sehr schönes Haus, in dem ich noch viel bewegen kann«, sagt Philipp Lennartz. Seit dem 1. Februar ist der Hotelmanager mit langjähriger Erfahrung in vielen renommierten Häusern der neue Hoteldirektor im »Upstalsboom Wyk auf Föhr« am Südstrand und fühlt sich sowohl von seinem neuen Team als auch von den Föhrern schon sehr gut angenommen. Er wolle sich aber nicht nur im Hotel, sondern wie anderswo auch gern auf der Insel einbringen, sagt der leidenschaftliche Saxophonist, der nur kurz nach seinem Eintreffen bereits bei den Musikfreunden Föhr-West mitgespielt und eines erfahren habe: »Die Herzlichkeit auf der Insel spricht Bände«.
Philipp Lennartz ist gebürtiger Rheinländer und hat in Bonn nach seinem Abitur in einem Café für Obdachlose und Studenten Zivildienst gemacht. Diese Zeit hat den heute 51-Jährigen geprägt, weshalb es ihn nach einem Grundstudium im Vermessungswesen in die Gastronomie beziehungsweise Hotellerie zog. 1996 begann er in Bonn eine Ausbildung zum Hotelfachmann und hat danach im »Nikko« in Düsseldorf, einem Hotel unter japanischer Führung, die Position als Verkaufsrepräsentant eingenommen. Weiter ging es in Frankfurt und Köln, aber auch im »Radisson« in London und in Phoenix in den USA sowie in einem Hotel in Doha in Katar.
Von 2014 bis Ende 2018 gehörte Philipp Lennartz zur Hoteldirektion vom »Landhaus Wachtelhof«, einem familiengeführten Fünf-Sterne-Haus in Rotenburg an der Wümme. 2018 wechselte er dann als Geschäftsführer zu »Schloss Warnsdorf« in Höhe von Travemünde, einer Privatklinik, die sich aufs Fasten spezialisiert hat. Ab 2020 bereitete er die Kinder eines befreundeten Hoteliers als Betriebsleiter auf die Führung des Event- und Seminarzentrums »Gut Thansen« in Soderstorf bei Lüneburg vor.
Als 2021 die Familie vom »Landhaus Wachtelhof« bei Philipp Lennartz anfragte, »ob er nicht wiederkommen wolle«, sagte er zu. Denn das sei damals das einzig Richtige gewesen, weil es sich um ein exklusives Haus mit 38 Zimmern und 80 Mitarbeitern handeln würde und seine Frau immer noch in Rotenburg gewohnt habe, erklärt Lennartz. Doch eines habe sich nicht geändert, weiterhin sei er neben einem Familienmitglied nur der zweite Mann in der Hoteldirektion gewesen. »Zwar habe ich nicht aktiv nach einer neuen Position gesucht, doch das Angebot von Maria Kuhl aus der Upstalsboom-Gruppe, die ich persönlich kenne, schien mir doch attraktiv zu sein«, erklärt Lennartz, der deshalb nach reiflicher Überlegung zusagte, die Hoteldirektion des »Upstalsboom Wyk auf Föhr« zu übernehmen. Zumal er die Weiterentwicklung eines bereits sehr guten Hauses nun in alleiniger Verantwortung vorantreiben könne, er und seine Frau die Nordsee lieben und beide überlegen würden, ihren Lebensmittelpunkt mittelfristig ganz auf die Insel zu verlagern.
In die Rolle des stellvertretenden Hoteldirektors arbeitet sich Philipp Zehe ein. Der langjährige Mitarbeiter im »Upstalsboom Wyk auf Föhr« verantwortete in den vergangenen sechs Jahren das Restaurant »sydbar« und steht für die Philosophie des Unternehmens, Talente im eigenen Haus zu fördern.