Charles Hoguet: Helgoland – Westseite Felswatt 1856, Museum Kunst der Westküste

Das Museum Kunst der Westküste (MKdW) in Alkersum ist am 22. Februar mit zwei Ausstellungen in die Saison 2026 gestartet. In »Inselhopping – Föhr, Amrum, Sylt und Helgoland in Malerei und Fotografie« stehen die künstlerischen Perspektiven auf die Insel- und Halligwelt im Mittelpunkt. Die Ausstellung zeigt rund 90 Gemälde, Ölstudien, Pastelle und Fotografien, darunter Klassiker und Neuzugänge. Mit der App »MKdW on tour« können die Kunstwerke digital entdeckt werden, entweder per Audiotour im Museum oder an den realen Entstehungsorten der Kunstwerke.
Vier Nordseeinseln im Blick! Was verbindet diese faszinierenden Orte und was unterscheidet sie voneinander? Fragen, die in der »Inselhopping«-Ausstellung behandelt werden. Was die Inseln und Halligen sicher gemeinsam haben, ist ihre inspirierende Wirkung auf die Künstlerinnen und Künstler. Deren Werke, die später auf großen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt wurden, prägen bis heute die allgemeine Vorstellung von den Inseln. Aktuelle künstlerische Positionen weiten den Blick und vermitteln eine neue Sicht auf Vertrautes, heißt es in der Ankündigung.

In der zweiten Ausstellung wird der Blick weiter bis nach Hamburg und auf die Weltmeere hinausgerichtet. Unter dem Titel »Maritime Revolutionen« ist das Internationale Maritime Museum Hamburg mit ausgewählten Sammlungswerken zu Gast im MKdW. Die Schau widmet sich den maritimen Umwälzungen des 19. Jahrhunderts. Die Dampfmaschine veränderte die Seefahrt grundlegend. Im Fokus stehen die wechselvolle Beziehung zwischen Segelschiff und Dampfer sowie der Wandel des Reisens auf dem Meer.

Die »Maritimen Revolutionen« und ihre fundamentalen Veränderungen für die Seefahrt stehen im Mittelpunkt der Ausstellung: Sie erzählt von der wechselvollen Beziehung zwischen Segelschiff und Dampfer, von der Ära eiserner Giganten, die die Weltmeere bestimmten, sowie vom Wandel des Reisens auf dem Meer.