Der neue Vorstand (v.li.): Hans Peter Dethlefsen (Kassenwart), Lars-Ole Buth (2. Vorsitzender), Tim Hennig (1. Vorsitzender) und Jens Radke (Schriftführer) mit Angelika Hesse (ehemalige Bezirksvorsitzende)

Jahrelang war absolute Stille. Nun ist der Föhrer Ortsverband des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA wieder aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Zu verdanken ist dies dem Engagement von Tim Hennig von Hotel Waastwinj und Restaurant Hennig in Utersum sowie Lars-Ole Buth vom Partyservice Buth in Wyk-Boldixum. Hatten sie zuerst in Utersum zu einer Informationsveranstaltung unter anderem mit Axel Strehl, dem Präsidenten des DEHOGA-Landesverbands, eingeladen, um die Verbandsarbeit nach langer Zeit wiederzubeleben, fand jetzt sogar wieder eine Jahreshauptversammlung im Restaurant Hennig statt. Wichtigster Punkt auf der Tagesordnung waren natürlich die Wahlen. Und hatte es sich bereits bei der Informationsveranstaltung abgezeichnet, wurde Tim Henning zum 1. Vorsitzenden und Lars-Ole Buth zu seinem Stellvertreter gewählt.
Bereits die Informationsveranstaltung war mit 25 Gastronomen und Hoteliers, die sich für die Wiederbelebung der Verbandsarbeit interessierten, gut besucht gewesen. Darunter auch 13 Nicht-Mitglieder sowie die DEHOGA-Bezirksvorsitzende Angelika Hesse, die in dieser Funktion mangels eines Föhrer Vorstands jetzt auch die Jahreshauptversammlung des Ortsverbands eröffnete und die Wahlen leitete. Neben Tim Hennig und Lars-Ole Buth wurden Hans Peter Dethlefsen als Kassenwart und Jens Radke als Schriftführer in den Vorstand gewählt.
Nach den Wahlen fand ein reger Austausch statt, wurden wichtige Themen genannt, die unbedingt behandelt werden müssten, und wurden die Vorteile einer Mitgliedschaft im DEHOGA aufgezeichnet. »Ohne die Hartnäckigkeit des DEHOGA hätte es zum Beispiel die Absenkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7 Prozent nicht gegeben. Davon haben auch die Nicht-Mitglieder profitiert«, so Angelika Hesse, die ehemalige DEHOGA-Bezirksvorsitzende Föhr-Amrum. Mit der Wahl zum 1. Vorsitzenden der Föhrer Ortsgruppe ist Tim Hennig gleichzeitig in ihre Fußstapfen getreten.
»Wir wollen uns Themen annehmen, die uns unmittelbar betreffen und zu denen wir unbedingt Stellung beziehen sollten«, sagte Tim Hennig. Dazu würden unter anderem der rückgängig gemachte »Aquaföhr«-Neubau und der Öffentliche Personennahverkehr gehören. Außerdem müsste ebenfalls die Mitgliederwerbung verstärkt werden, um gegenüber der Politik mit einer Stimme stark auftreten zu können. Als Vorteile einer Mitgliedschaft nannte Hennig weiterhin die Rechtsschutzversicherung, die jedes Mitglied in Anspruch nehmen kann, und den Rabatt-Vorteil bei zahlreichen DEHOGA-Partnern.

Nun will man nicht bis zur nächsten Jahreshauptversammlung warten, um sich wieder auszutauschen. Vielmehr ist abgesprochen worden, in ständigem Kontakt zu bleiben. Dafür gibt es jetzt schon eine WhatsApp-Gruppe.

Von der ehemaligen Bezirksvorsitzenden Angelika Hesse wurde die Jahreshauptversammlung eröffnet.