Sophia Pompery, Ulrike Schmitz, Kuratorin Dr. Pia Littmann, Sjoerd Knibbeler, Alexandra Hunts (v.li.)

Die neue Schau im Museum Kunst der Westküste (MKdW) in Alkersum bringt Fotografien und Installationen von drei international arbeitenden Künstlerinnen und einem Künstler zusammen, die auf je eigene Weise an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft tätig sind. Sie lassen die Grenzen zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis, künstlerischer Forschung und Imagination verschwimmen. Viele der Werke sind eigens für die Präsentation im MKdW entstanden: Wie kann man sich Schwarze Löcher vorstellen? Kommunizieren Miesmuscheln und Austern miteinander? Was verbindet Energie und Macht? Und wie macht man Kipppunkte sichtbar?

Die Ausstellung »Art. Science. Fiction« zeigt Arbeiten von Alexandra Hunts, Sjoerd Knibbeler, Sophia Pompéry und Ulrike Schmitz – vier Positionen aus Deutschland und den Niederlanden, die mit Neugier, Präzision und Experimentierfreude in neue Denk- und Bildräume vorstoßen. Immer wieder berühren sich ihre Themen aus den Bereichen Physik, Philosophie, Geschichte, Politik und Ökologie in wichtigen Fragen unserer Zeit. Anstatt exakte Daten und objektive Lehrsätze zu liefern, bewegen sie sich mit ihren Arbeiten – unter anderem selbstgebaute Apparaturen, experimentelle Fotografien, Briefe und Installationen – an den Grenzen unseres Wissens und entlarven sicher Geglaubtes. Theoretische Reflexion, Fantasie und handwerkliche Präzision greifen ineinander und bringen Kunstwerke hervor, die zum Staunen und Nachdenken anregen.
Die Ausstellung ist bis zum 10. Januar nächsten Jahres zu sehen.