Am Feldtag des Föhrer Oldtimerclubs konnte man unter anderem historischen Treckern beim Pflügen zusehen (Foto). Der Sommertag des Friesen-Museums stand mit ganz persönlichen Geschichten und bunten, dazu passenden Aktionen ganz im Zeichen der Auswanderung insbesondere nach New York. An wirklich zwei tollen Tagen feierten die Musikfreunde Föhr-West ihr 140-jähriges Jubiläum. Auf dem Weingut Waalem gab es das erste Open Air und Tade Hassold in Oldsum stellte im Rahmen eines »Tags der offenen Tür« seinen Betrieb vor. Innerhalb weniger Tage war die ganze Insel in Aktion.
Auf einem vier Hektar großen Feld am Kirchenweg, gelegen zwischen Nieblum und Alkersum, wurde die Technik früherer Zeit zum Leben erweckt. Konnte man historischen Trecker und einen Unimog beim Pflügen in Aktion erleben, wurde ein Standarbeitsmotor angeschmissen und Kinderfahrten mit den Traktoren unternommen, Der Oldtimerclub Föhr hatte den Föhrer Feldtag veranstaltet und damit viele Zuschauer angelockt, die einmal miterleben wollten, wie die alte Technik funktioniert. Und die sich die Pkw-Oldtimer und Traktoren von beispielsweise Deutz, Hanomag und Lanz Bulldog einmal in Ruhe ansehen und erklären lassen wollten. Auch die vom Oldtimer-Club Amrum, der ebenfalls dabei.
Es gab ein Rahmenprogramm mit unter anderem einer Hüpfburg für die Kinder und natürlich Stände mit Essen und Trinken sowie ein Zelt, in dem Kaffee und Kuchen angeboten wurden. Das Fazit, das vom Föhrer Oldtimerclub bezüglich der Veranstaltung gezogen wurde, fiel dann auch durchaus positiv aus. Ob es noch einmal einen derartigen Feldtag in nächster Zeit geben wird, ließ Wolfgang Müller vom Föhrer Oldtimerclub erst einmal offen. »Vielleicht machen wir einmal etwas mit historischen Autos«, sagte er.
